Sonntag, 13. März 2011

Oliver Uschmann - Nicht weit vom Stamm




Klappentext:
„Sven hat die schiefe Bahn verlassen und ist am Ziel angekommen: ganz unten. Seine Tage verbringt er im Rausch, seine Nächte wahlweise mit Sex oder Prügeleien. Dabei stünden ihm alle Türen offen, sagt sein Vater – hätte Sven sie nicht vor fünf Jahren zugeschlagen. Als seine Schwester bedroht wird, findet sich Sven in seinem schlimmsten Albtraum wieder: Der einzige Weg, Lina zu retten, ist, so zu werden wie sein Vater.
Meine Rezension:
Durch die ICH - Perspektive in der Sven seine Geschichte erzählt, kann man sich ziemlich leicht in ihn hineinversetzen.
Es ist oft ein durcheinander von verwirrten und verzweifelten Gedanken die Sven so hat.
Früher war er noch der brave Vorzeigesohn, hatte gute Noten, war beliebt und hat sogar Preise für seine Projekte gewonnen.
Doch dann passiert Sven ein Fehler, ein Fehler der sein ganzen Leben ändert. Sven war nur einen kurzen Moment unaufmerksam doch die Worte seines Vaters helfen ihm auch nicht, sich nicht die Schuld dafür zu geben.
Sven ist nun 19 und seine Freizeit gestaltet er mit Saufen, Drogen, Schlägereien und Sex. Seine neuen Freunde planen ihren Tag ähnlich, und sie wollen nur Spaß haben in ihrem Leben.
Doch erst als seine Schwster Lina in Gefahr gerät, wachst Sven plötzlich auf und versucht alles um sie zu beschützen, auch wenn ihm das oft ganz und gar nicht leicht fällt...

Der Autor nimmt kein Blatt vor den Mund, vor allem nicht bei der Ausdrucksweise.
Es ist ein wirklich fesselndes Buch und ich kann es nur weiterempfehlen!



Danke an Skript5 für dieses Rezensionsexemplar! :)