Samstag, 29. Januar 2011

Alice Sebold - Das Gesicht des Mondes




Helen besucht ihre 88-jährige Mutter die an Alzheimer erkrankt ist.
Als sich diese selbst beschmutzt will Helen sie irgendwo hinberingen um sie zu waschen, doch plötzlich entscheidet sie sich, ihre Mutter einfach mit dem Handtuch zu ersticken.

Das befreit Helen aus einer ewigen gefangenschaft einer Hass-Liebe, die sie seit ihrer Kindheit an ihre Mutter fesselt.
Helens mutter war, durch ihre Krankheit, immer von ihrem Mann oder ihrer Tochter Helen abhängig, übte dennoch eine starke Dominanz aus, die Helens Vater sehr früh ins Grab gebracht hat.

Helen erstickt ihre Mutter emotionslos und kaltblütig, im affekt.
Dennoch schleift sie sie zum Waschen in die Küche, zieht ihr die Vollgemachte Unterwäsche aus, wäscht sie, schleift sie in den Keller & überlegt sogar, ob sie ihre Mutter vielleicht ersticken soll.


Als dann noch ihr Exmann kommt um ihr zu helfen, folgen viele Rückblicke aus Helens leben & es passieren lauter verrückte Dinge, während die Leiche ihrer Mutter noch im Keller liegt ...

Helen überlegt sogar, ob sie sich selbst auch erschiessen soll, mir der selben Waffe, mit der sich ihr Vater schon erschossen hatte ... entschließt sich jedoch dann dazu, einfach zu Warten ...



Ich finde das Buch sehr interessant & verrückt, aber wie ein richtiger Krimi ist er nicht. Einfach interessant zu lesen, wie viele verrücktheiten Helen so treibt ;)